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Emergente Software als Innovationssprung für das digitale Unternehmen von morgen
SEEBURGER gewinnt als Partner im Softwarecluster-Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums
02. Februar 2010 –Bretten, den 3. Februar 2010 – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 26. Januar 2010 die fünf Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs benannt. Zu den ausgezeichneten Clustern gehört auch der mit über 80 Millionen Euro geförderte größte Software-Cluster Europas "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen". Bundesforschungsministerin Annette Schavan betonte bei der Bekanntgabe, die Signalwirkung des Wettbewerbs in Zeiten der Krise und lobte die Innovationskraft und das Entwicklungspotenzial der Spitzencluster. Die SEEBURGER AG ist Teil dieses Projekts und übernimmt eine führende Rolle bei diesem Vorhaben. Das Brettener Unternehmen ist mit einem Sitz im Strategieboard vertreten und agiert dort als einer der Sprecher des Mittelstands. Auf Projektebene bringt sich die SEEBURGER AG in die Themenblöcke „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ sowie „Grundlagen emergenter Software“ ein.
Mit diesem Software-Cluster, der bereits jetzt das Silicon Valley Europas genannt wird, soll die Cluster-Entwicklung an den Cluster-Standorte Karlsruhe, Walldorf, Darmstadt, Kaiserslautern und Saarbrücken gefördert werden. Mit dem Ausbau zum international führenden Spitzencluster der Softwareindustrie sollen auch in den nächsten fünf Jahren 5.000 Fachkräften ausgebildet und 30 Firmen im Kernbereich des Clusters gegründet werden.
Dem Software-Cluster gehören neben den großen deutschen Herstellern von Unternehmenssoftware IDS Scheer AG, SAP AG und Software AG auch mittelständische Unternehmen wie die SEEBURGER AG oder die IMC AG, die proALPHA Software AG und die intelligent views GmbH an. Insgesamt sind über 350 Unternehmen im Cluster vertreten. Führende Informatikforschungszentren wie das DFKI, das Fraunhofer Institut und das FZI sowie die TU Darmstadt, die TU Kaiserslautern, das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität des Saarlands gehören ebenso zum Software-Cluster. Mit Partnern wie 1und1 AG, der CAS AG und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist die Region Karlsruhe stark im Software-Cluster vertreten, wobei die SEEBURGER AG als Mittelstandsunternehmen eine führende Rolle innerhalb des Clusters einnimmt und der größte Partner innerhalb des Teilprojekts P4: „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ ist.
„Bereits im Rahmen des BMWi-geförderten Technologiewettbewerbs „THESEUS Mittelstand“ beschäftigen wir uns mit dem Thema „B2B in der Cloud“ und der Frage wie die Geschäftsbeziehungen zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen einfacher gestaltet werden können. Hier ergeben sich diverse Anknüpfungspunkte und Querverbindungen zum Software-Cluster und insbesondere dem Teilprojekt P4 „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“, sodass sich beide Projekte hervorragend ergänzen“, stellt Michael Kleeberg, CTO der SEEBURGER AG, fest. Die Innovationskraft des Software-Clusters liegt dabei in der Erforschung emergenter Software, die unternehmensintern und unternehmensübergreifend Effizienzsteigerung und eine höhere Adaptivität für dynamische Geschäftsmodelle von morgen ermöglicht.
Das Teilprojekt „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ möchte in erster Linie KMUs bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen durch erprobte Methoden, Standards, Richtlinien und Vorlagen unterstützen, sodass diese ihre Angebote im Internet positionieren können. Ziel ist hier, der Aufbau einer Plattform für die Gestaltung, die Modellierung, die Implementierung und das Angebot bzw. den Handel von Dienstleistungen im Internet. Als Integrations- und B2B-Experte kann die SEEBURGER AG ihre Erfahrungen zu den Themenstellungen B2B/BPM (Business Process Management), die als Schlüsselthemen gelten, einbringen. Dabei gehören Datenkonvertierung und Transformationsdienste zu den Kernkompetenzen von SEEBURGER.
„Das Vorhaben ist für die SEEBURGER AG von besonderer Bedeutung, da es nicht nur die Regionen stärken wird, sondern auch deutschlandweit Signalwirkung entfalten kann. Gerade als mittelständisches Unternehmen, wo die vorhandenen Ressourcen schnell begrenzt sind, bieten sich hier gute Chancen, im Verbund mit Forschungsinstituten und Softwareherstellern neue innovative Impulse zu bekommen“, erklärt Bernd Seeburger, Gründer und CEO der SEEBURGER AG.
Software-Cluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“
Die Ziele:
Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen internetbasierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele des Software-Clusters sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters, die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Cluster-Region. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Mio. € investiert.
Der Weg:
Das Software-Cluster entwickelt in sechs Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software – ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Die Umsetzung der Cluster-Ziele erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine organisationsübergreifende Kooperation im Software-Cluster.
