Prozesse in der Automobilindustrie
Die Waren- und Informationsflüsse der Automobilbranche sind besonders komplex.
Zentrale Fertigung und dezentrale Endmontagen in weltumspannenden Liefernetzwerken erzeugen eine kaum zu beherrschende Vielfalt von Kommunikationsstandards.
Informationen aller Art fließen zwischen den beteiligten Werken und Partnern.
Für die Serienproduktion werden Lieferabrufe mit Vorschaumengen und produktionsnahe Feinabrufe an die Zulieferer auf elektronischem Wege über B-to-B/EDI gesandt. Die Zulieferer senden elektronische Lieferscheindaten an die Hersteller, die beim physischen Wareneingang bereits beim Kunden vorliegen müssen. Der Zahlungsausgleich erfolgt entweder über Rechnungen oder über das Gutschriftverfahren.
In der Automobilindustrie werden die Prozesse der Lieferantenanbindung ergänzt durch den Druck von verschiedenen Papierbelegen, die parallel zum Informationsfluss direkt dem Warenfluss und damit den Spediteuren und Mitarbeitern an der Wareneingangskontrolle zusätzliche Informationen bieten. Beispiele hierfür sind die Prozesse BeloM von BMW, AMES-T von VW oder auch die KANBAN-Abwicklung bei Volvo.
Abhängig vom Funktionsumfang der internen Anwendungssysteme beim Zulieferer gibt es Ergänzungslösungen auf Basis der SEEBURGER-Produkte Business Integration Server, SAP-Tools oder die VDA-Versandabwicklung Web Supplier Hub.
In Zukunft werden immer neue B-to-B-Verfahren die Logistik in der Automobilbranche optimieren. Neue Technologien wie z. B. RFID bieten innovative Anwendungen für die Logistikkette.
Die SEEBURGER AG ist seit über 20 Jahren als Integrationsexperte im Bereich Automotive tätig und integriert neue Prozesse zügig in bestehende Lösungen. Dabei wird die reibungslose, kostensparende Einführung in die bestehende Umgebung der Kunden gewährleistet.

