Software-Cluster „Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen“ gewinnt Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung
Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am 26. Januar 2010 die Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Die fünf Gewinner fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro über fünf Jahre.
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Unter den Gewinnern des Wettbewerbs ist auch Europas größter Softwarecluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“. Der Cluster gilt als „Silicon Valley“ Europas und erstreckt sich über die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. Im Software-Cluster sind die großen deutschen Hersteller von Unternehmenssoftware IDS Scheer AG, SAP AG und Software AG sowie über 350 kleine und mittlere Unternehmen der Unternehmenssoftwarebranche wie die IMC AG, die SEEBURGER AG, die proAlpha Software AG und die intelligent views gmbh vertreten. Dazu Bernd Seeburger, Gründer und CEO der SEEBURGER AG: „Das Vorhaben ist für die SEEBURGER AG von besonderer Bedeutung, da es nicht nur die Regionen stärken wird, sondern auch deutschlandweit Signalwirkung entfalten kann. Gerade als mittelständisches Unternehmen, wo die vorhandenen Ressourcen schnell begrenzt sind, bieten sich hier gute Chancen, im Verbund mit Forschungsinstituten und Softwareherstellern neue innovative Impulse zu bekommen.“
In sechs Projekten sollen sowohl der Cluster selbst (Management, Vernetzung, internationale Präsenz, Aus- und Weiterbildung, Verwertung) als auch die technologische und methodische Erforschung und Entwicklung von Software-Lösungen für das digitale Unternehmen vorangetrieben werden. Allein diese Projekte haben einen Gesamtumfang von über 80 Millionen Euro. Weitere Ziele sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters und die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Cluster-Region. Mit der Förderung durch das Bundesforschungsministerium möchten die Partner Europas größten Softwarecluster zu einem Technologiezentrum von globaler Bedeutung weiterentwickeln. Mit der Entscheidung stärkt die Bundesregierung die Software-Industrie in Deutschland. Aktuelle Studien prognostizieren 430.000 neue Arbeitsplätze in der Software-Industrie bis zum Jahr 2030. Software gilt schon heute als Schlüsseltechnologie zur Steigerung von Wertschöpfung und Produktivität.


