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RFID-Beratung mit SEEBURGER: Der Appetit kommt beim Essen

Bretten, den 13. Juli 2006 - Die Linde AG Material Handling untersucht, gemeinsam mit dem SEEBURGER RFID-Team bei der Qualitätssicherung neue Wege zu gehen. Mittels RFID soll die Rückverfolgbarkeit von Baugruppen bei der Gabelstapler-Produktion bis hin zum Händler schneller, kostengünstiger und lückenloser gestaltet werden. SEEBURGER unterstützt Linde zunächst bei der Planung und Konzeption des Projekts und bietet im zweiten Schritt mit dem RFID Gateway und dem SCM Portal die Software an, um die gesammelten RFID-Daten zu konsolidieren, zu visualisieren und in SAP R/3 zu überführen.

Symbiose von Barcode und RFID: Linde AG optimiert Rückverfolgbarkeit von Komponenten

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Viele Unternehmen sind derzeit auf Entdeckungsreise - sie machen sich mit RFID auf zu neuen Horizonten bei der Optimierung der internen und unternehmensübergreifenden Informations- und Logistikprozesse. Das RFID-Beratungsteam von SEEBURGER steht ihnen dabei als Navigator zur Verfügung. Linde hat sich aufgrund der Vielzahl bereits durchgeführter RFID-Projekte für SEEBURGER als Wegbegleiter entschieden. Linde ist ein internationaler Technologiekonzern, der in seinen beiden Unternehmensbereichen Gas und Engineering sowie Material Handling jeweils führende Marktpositionen besetzt. Diese Vorreiterstellung verdankt Linde seiner Offenheit für Marktneuheiten und der Gabe, Rationalisierungspotenziale frühzeitig zu erkennen. So macht sich der Linde-Bereich Material Handling derzeit mit dem Thema RFID vertraut, um die Rückverfolgbarkeit der unterschiedlichen Baugruppen in den produzierten Gabelstaplern zu verbessern. In dem untersuchten Szenario werden die Komponenten mit RFID-Chips versehen, auf denen Informationen wie die Seriennummer hinterlegt werden. Dann werden die Baugruppen wie üblich in den Gabelstapler eingebaut. Über Erfassungspunkte, die bereits während des gesamten Herstellungsprozesses sowohl die Barcode- als auch die RFID-Daten auslesen, kann beim Warenausgang nicht mehr nur die Produktionsgruppe, sondern jedes einzelne erfasste Bauteil zugeordnet werden. So muss kein Mitarbeiter mehr den Gabelstapler zum Auslesen umrunden, was Zeit und Kosten spart.
Die gesammelten Daten werden dann über das SEEBURGER RFID Gateway konsolidiert und an das SCM Portal von SEEBURGER weitergegeben. So können alle Informationen visualisiert werden, und die Bewegungen der Bestände können jederzeit mitverfolgt werden. Außerdem fungiert das SCM Portal als Middleware und transferiert die RFID-Daten in Echtzeit an das SAP-System, so dass die Route der Waren vom Bildschirm aus zeitgleich verfolgt werden kann.
Durch den Einsatz von RFID steigt die Transparenz über die ausgelieferten Komponenten und im Falle von Rückrufaktionen oder Garantiefällen lässt sich der Fehler schneller und eindeutiger beheben. Die Optimierungen reichen dabei vom Wareneingang über die Produktion und das Qualitätsmanagement bis hin zu Service und Aftersales. Die schnelle Identifizierung der Einzelteile sorgt für eine Minimierung der manuellen Arbeitsschritte und eine nachhaltige Beschleunigung der Erfassungsprozesse im Wareneingang und in der gesamten Produktion. Da die Dokumentation der Produktionsschritte nicht mehr durch händisches Abtippen erfolgt, sinkt außerdem die Fehlerquote, was einen positiven Effekt auf das gesamte Qualitätsmanagement hat.
Um sämtliche Klippen bei diesem Projekt zu umschiffen und alle möglichen Optimierungspotenziale auszuschöpfen, hat sich Linde die RFID-Berater von SEEBURGER an Bord geholt. "Wir haben zunächst im Workshop das Projekt skizziert und verschiedene Möglichkeiten eruiert. Dabei kommt der Appetit beim Essen: Je mehr wir uns mit RFID beschäftigen, umso mehr Einsatzmöglichkeiten sehen wir. Wir profitieren dabei gern von der Erfahrung des SEEBURGER-Teams", erklärt Herr Bernd Roth, Abteilungsleiter Qualitätssicherung bei Linde Material Handling.


Über SEEBURGER
Die SEEBURGER AG ist der einzige Anbieter, der durch eine breite Palette von Integrationstechnologien eine vollständige Partnerintegration realisiert. In Ergänzung zur technischen Integrationsexpertise bietet SEEBURGER den Kunden auch betriebswirtschaftliche Management-Beratungsleistungen an. So kann SEEBURGER seine Kunden ganzheitlich betreuen. Der technische Anbindungsprozess ist dabei unabhängig von der vorhandenen IT-Infrastruktur und Technologie. Ergänzend bietet SEEBURGER Services wie Outtasking, Outsourcing, Consulting, Roll-out, Support sowie das 100 % Partner-Integrationsprogramm. Damit schafft SEEBURGER die Voraussetzungen für Collaborative Commerce und macht B-to-B Integration so einfach beziehbar wie Strom aus der Steckdose.
Der Kunde profitiert von der Branchenexpertise und dem Know-how aus Projekten bei mehr als 6.500 Unternehmen wie Beiersdorf, EnBW, Kraft, Novartis, OBI, Porsche, REWE, Ritter Sport, Siemens, s.Oliver, Varta, Volkswagen u.a. Die SEEBURGER AG wurde 1986 in Bretten gegründet und ist weltweit mit zehn Niederlassungen präsent.
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