Auf die Technologie kommt es an – auch beim Outsourcing
Röchling Automotive entscheidet sich für den Business Integration Server von
SEEBURGER als weltweite Integrationsplattform
Bretten, 3. Juni 2009 - Röchling Automotive, Teil der Röchling-Gruppe, mit 56 Standorten in 20 Ländern, hat sich nach eingehender Marktrecherche für den Business Integration Server (BIS) von SEEBURGER entschieden. Dabei fiel die Entscheidung aufgrund der Durchgängigkeit und Zukunftssicherheit für den BIS. Alle Röchling- Automotive-Niederlassungen, die ein SAP/R3-System im Einsatz haben, kommunizieren nun über den BIS mit Partnern, Kunden und Lieferanten. Mit dem weltweiten Roll-Out der SAP-Lösung werden weitere Niederlassungen hinzukommen, so dass der BIS die zentrale Kommunikationsplattform sein wird.
Röchling Automotive, seit über zehn Jahren SEEBURGER-Kunde, hatte die Möglichkeiten der WinELKE ausgeschöpft: Das Datenvolumen und neue technische Anforderungen wie das in den USA verbreitete Nachrichtenformat ANSI X.12 oder das Kommunikationsprotokoll EDIINT AS2 brachten die Lösung an ihre Grenzen. Röchling stand vor der Entscheidung zwischen dem Outsourcing der EDI-Kommunikation, wobei auch ein weiterer Outsourcing-Anbieter mit fertigem Netzwerk im Gespräch war, und dem Business Integration Server (BIS) von SEEBURGER, der sowohl im Outsourcing als Integrationsplattform genutzt wird als auch von Unternehmen eigenständig betrieben werden kann. Röchling verfügt jedoch über langjährige Erfahrung mit den SEEBURGER-Lösungen, so dass man das Vorwissen nutzen wollte und hier den Eigenbetrieb in Erwägung zog. Nach eingehender RoI und TCO-Analyse entschied sich Röchling für den Eigenbetrieb jedoch vor allem aufgrund technologischer Erwägungen. „Wir strebten eine höhere Transparenz im Datenverkehr an, da wir eine zunehmende Anzahl an Niederlassungen betreuen und bei der Fülle der Daten den Überblick nicht verlieren wollen. Uns war daher sehr wichtig, dass die Kommunikationslösung durchgängig aufgebaut ist und sich nicht aus verschiedenen Modulen zusammensetzt. Schließlich ist die Überwachung bei einem nahtlosen Kommunikationsmodul einfacher. Der BIS ist aus einem Guss und verfügt über das gewünschte Monitoring, was letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung war“, erläutert Reinhold Parteli EDI-Manager bei Röchling Automotive. Zusätzlich fiel noch ins Gewicht, dass die Lösung des anderen Service-Anbieters bei einem eventuellen späteren Insourcing mit hohen Kosten verbunden gewesen wäre, da die Outsourcing-Komponenten nicht einfach vom Dienstleister abgelöst werden konnten.
Im Parallelbetrieb mit der WinELKE wurden die bisherigen Prozesse auf den BIS übertragen und neue Anforderungen wie die AS2-Kommunikation mit den USA, die teure Clearing-Center umgeht, oder die ANSI X.12-Nachrichten umgesetzt. Röchling tauscht nun monatlich ca. 35.000 Nachrichten mit Kunden, Lieferanten und Partnern aus. Dabei profitieren auch die Röchling-Automotive-Niederlassungen, die ein SAP R/3-System einsetzen, vom BIS. Mit der voranschreitenden weltweiten Konsolidierung der ERP-Systeme werden weitere Niederlassungen folgen, so dass der BIS zur weltweiten zentralen Plattform für Röchling avanciert.
„Wir können nur jedem, der vor der Outsourcing-Entscheidung steht, empfehlen, zu überprüfen, was technologisch dahinter steht und sich nicht nur mit dem Service-Angebot auseinanderzusetzen. Schließlich ist die Entscheidung für das Outsourcing meist nicht so schnell zu revidieren und was nutzt der beste Service, wenn die Leistung nicht stimmt“, rät Parteli Unternehmen in der gleichen Situation.
Über SEEBURGER
Ziel von SEEBURGER ist es, die nahtlose Integration von externen und internen Prozessen - die Abläufe zwischen unterschiedlichen Anwendungssystemen oder Geschäftspartnern - medienbruchfrei zu gestalten. SEEBURGER erreicht durch einen ganzheitlichen Ansatz aus Konzeption, Beratung und Projektierung von praxiserprobten Softwarelösungen eine vollständige Automatisierung der Geschäftsprozesse und kann somit maximale Einsparpotenziale für seine Kunden realisieren. Das Angebot reicht von Logistik-/RFID-Lösungen, über Lösungen zur automatischen Bearbeitung von Belegen, bis hin zur effizienten Integration von B2B-Geschäftsprozessen. Die ganzheitliche, neutrale Beratung bei der Einführung von Produktdatenmanagement-Systemen rundet das Portfolio ab. SEEBURGER zeichnet eine langjährige Partnerschaft mit SAP aus - bereits seit mehreren Jahren bietet der Integrationsexperte eigene Lösungen für SAP an. Ergänzend bietet SEEBURGER Managed Services – beispielsweise Roll-out und Outsourcing – und weitere Services wie Consulting, Support und das 100 % Partner-Integrationsprogramm an.
SEEBURGER-Kunden profitieren von der Branchenexpertise und dem Know-how aus Projekten bei über 7.800 Unternehmen wie ABN AMRO, Beiersdorf, Bosch, Coop, Danfoss, EnBW, Heidelberger Druckmaschinen, Hagebau, Hyundai, Novartis, Osram, Porsche, Siemens, s.Oliver, SupplyOn, Tetley, VW, Whirlpool u.a. Die SEEBURGER AG wurde 1986 in Bretten gegründet und ist weltweit mit 17 Niederlassungen präsent.
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